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Mit einem großen Festakt feierte IN VIA Ende April sein 100-jähriges Bestehen. 150 Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft waren ins „Haus der Katholischen Kirche“ in Stuttgart gekommen, um mit IN VIA zu feiern.
„Unser 100-jähriges Jubiläum lässt uns ehrfürchtig blicken auf das, was unsere Gründungsmütter, unsere Vorgängerinnen und wir selbst in bewegten Zeiten geschafft haben. Dem Verband ist es in diesen vielen Jahren immer wieder gelungen, sich der jeweiligen Situation anzupassen und sich für die uns anvertrauten Mädchen und Frauen einzusetzen und eine Lösung zu finden, “ sagte die Vorsitzende Elke Willi.
Den Festtag eröffnete ein Gottesdienst mit Bischof Gebhard Fürst in der Kleinen Schalterhalle des Stuttgarter Bahnhofs. „IN VIA hat den diakonischen Auftrag so übernommen, dass hier das missionarische Herz unserer Kirche deutlich hörbar schlägt“, sagte er in seiner Festpredigt.
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Im „Haus der Katholischen Kirche“ führte dann die Schauspielerin Snezana Brankov in einer Zeitreise von fünf Stationen durch die 100-jährige Geschichte des Verbandes.
In der Talkrunde zur Frage „Wie gelingt Integration?“ stellte die junge Wissenschaftlerin Angelika Struk die Ergebnisse ihrer Forschung zur Integrationsleistung der Angebote von IN VIA vor. Neben dem Mädchentreff ist vor allem der Jugendmigrationsdienst mit fünf Standorten ein Angebot für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Die Teilnehmer/innen der Angebote sind sehr zufrieden mit der Unterstützung durch IN VIA. Sie würden sich allerdings mehr Kontakt zu Einheimischen wünschen.
Bilder zum Festakt und
Gottesdienst |